Montag, 14. Mai 2012

Lernfit durch den richtigen Pausensnack

Am Samstag habe ich mich an der Supermarktkasse köstlich amüsiert, als ein Junge sich erklären ließ, warum „Studentenfutter“ Studentenfutter heißt. So richtig zufrieden war er mit der Antwort seines Vaters nicht. Aber immerhin hat er mich auf die Idee gebracht, genauer nachzuforschen, was es mit dem Studentenfutter auf sich hat.
Jetzt weiß ich, dass das Studentenfutter, eine Mischung aus Nüssen und Rosinen, seinen Namen zurecht trägt und auch „Schülerfutter“ heißen könnte. Nüsse enthalten nämlich Lecithin und Lecithin benötigt das Gehirn, damit sich die Nerven regenerieren können. Geben Sie Ihren Kindern also ruhig eine Handvoll Nüsse für die Pause mit; Sonnenblumen- und Kürbiskerne erfüllen übrigens den gleichen Zweck.

Montag, 7. Mai 2012

Dauerbrenner: Klassenarbeiten


Gerade bereite ich den letzten Block meines Seminars für Schüler als Lerncoach vor und tauche wieder ein in das Thema "Klassenarbeiten". Das passt gut, stehen doch die letzten Klassenarbeiten vor der Tür.
In Gesprächen mit meinen Schülern stelle ich fest, dass das Hauptproblem die Nervosität ist. Wer die in den Griff bekommt, hat schon viel gewonnen. Wichtig ist, sich frühzeitig damit vertraut zu machen, dass eine Klassenarbeit ansteht und um welche Themen es geht. Je gezielter Schüler sich vorbereiten, umso weniger Angst müssen sie haben. 

Sonntag, 22. April 2012

Zum Welttag des Buches: Lesen ist nicht gleich Lesen


Der heutige Welttag des Buches ist ein schöner Anlass, sich Gedanken über den Unterschied dem Lesen von Büchern und Internettexten.
Vorab muss ich sagen: Grundsätzlich denke ich, dass Lesen im Internet immer noch besser ist als gar nicht zu lesen. Allerdings geht einiges verloren, wenn man nur im Internet oder auf dem Display seines Handys liest.
Das Lesen eines Buches verlangt höhere und längere Aufmerksamkeit, man überlegt sich, wo man sich zum Lesen hinsetzt oder hinlegt und weiß dann, dass es länger dauern kann, bis man das Buch oder das nächste Kapitel gelesen hat.
Beim Lesen im Internet dagegen geht man schon mit der Einstellung heran: Das geht schnell, ich überfliege die Texte und lese nur solange, bis ich glaube, dass ich alle Informationen habe. Dazu ist eine kurze Aufmerksamkeitsspanne nötig.

Montag, 16. April 2012

Zum Welttag der Stimme - Wie Musik das Lernen fördert

Heute ist der Welttag der Stimme, ein wichtiger Tag, ist die Stimme doch das Instrument, das wir am häufigsten benötigen und vermutlich auch am meisten vernachlässigen. Dabei kann Singen nicht nur die Stimme ölen, sondern auch den Lernerfolg fördern und das auf ganz unterschiedliche Weise.
Eine Studie hat gezeigt, dass Schüler, die ein Musikinstrument spielen, sich besser organisieren, eine größere Ausdauer haben und auch weniger Konzentrationsprobleme haben als andere Schüler. Verwunderlich ist das nicht, schließlich braucht es einige Ausdauer, bis man ein Instrument wirklich beherrscht.

Donnerstag, 12. April 2012

Regentage kreativ nutzen

Nach dem Sonnentag gestern ist es heute wieder etwas trüb. Für all jene, die auch die Regenzeit kreativ nutzen möchten, mein Tipp:  Ein Strichmännchen-Zeichenkurs. Er ist so schön und es wird so gut erklärt, wie man Strichmännchen zeichnet, dass ich mich ständig ärgere, weil mir die Zeit fehlt, um das zu lernen. http://www.slideshare.net/betsystreeter/anatomy-ofa-stickfigure. Also genau das Richtige für Kids, die sich langweilen und etwas Cooles suchen. Ganz nebenbei lernen sie noch ein wenig Englisch, weil der Text auf Englisch ist. Vor allem aber macht es Spaß auszuprobieren, selbst solche Strichmännchen hinzukriegen und das geht überall – im Bett, am Tisch, im Restaurant, in der Ferienwohnung, na gut, im Auto ist es etwas schwierig, aber im Wohnmobil kein Problem.

Sonntag, 25. März 2012

Lernpausen mit Jonglierball & Co.

Ganz ehrlich, können Sie fünf- oder sechsmal 45 Minuten auf einem Stuhl sitzen, ohne nach rechts und links zu tuscheln, aus dem Fenster zu sehen oder so? Ich gebe zu, ich kann das nicht und Kinder auch nur selten.
Trotzdem wird es von ihnen in der Schule erwartet und wenn sie nach Hause kommen, sollen sie noch ein oder zwei Stunden bei den Hausaufgaben stillsitzen. Dass es dabei zu Haltungsschäden kommt und Kinder zappeln, ist eigentlich nicht verwunderlich. Es gibt sogar Untersuchungen, dass sich gerade das statisch-passive Sitzen auf die Konzentration auswirkt – Kinder, die mit den Stühlen schaukeln, kommen also nur einem Bedürfnis nach, vielleicht auch einem Aufschrei ihres Körpers.

Montag, 19. März 2012

Mehr (Lern-)Erfolg dank Neugier

Wer erinnert sich nicht an die Klage seiner Eltern: "Sei nicht so neugierig!" Nun ist es wissenschaftlich bewiesen, dass neugierige Menschen mehr Erfolg haben. Die Auswertung von 200 Studien hat gezeigt, dass für den Erfolg im Studium neben Intelligenz und Gewissenhaftigkeit Neugier besonders wichtig ist.